Die kleine Raupe

Die kleine Raupe

The little caterpillar

Es war einmal eine kleine Raupe. Die fühlte sich sehr allein. Denn anders als andere Tiere hatte sie keine Eltern.

Eines Tages traf die kleine Raupe auf ein Känguru, das ihr Junges in ihrem Beutel mit sich trug.

„“Ach wie gerne wäre ich ein Känguru“, dachte die kleine Raupe, „dann könnte ich mich den ganzen Tag von meiner Mutter tragen und mir von ihr die Welt zeigen lassen“. „Hach“ seufzte die kleine Raupe und schlief ein.

Eine Woche später traf die kleine Raupe auf eine Gruppe Pinguine, die vergnügt in ein Eiswasserloch sprangen.

Sie sah, dass die Pinguine auch kleine Baby-Pinguine in ihren Reihen hatten, um die sie sich abwechselnd aufmerksam kümmerten.

„Ach wie gerne wäre ich ein Pinguin“, dachte die kleine Raupe, „dann würde ich rund um die Uhr von meinen Eltern beschützt“. „Hach“ seufzte die kleine Raupe und schlief ein.

Am nächsten Tag traf die kleine Raupe auf einen Rudel Wölfe.

Sie beobachte, wie der Rudelführer den kleinen Welpen die Tricks des Jagens beibrachte.

„Ach wie gerne wäre ich ein Wolf“, dachte die kleine Raupe, „dann würde ich von meinen Eltern alles lernen, was ich für das Leben brauche“. „Hach“ seufzte die kleine Raupe und schlief ein.

Am nächsten Abend saß die kleine Raupe in der Krone ihres Lieblings-baums.

Da sah sie plötzlich einen hellen Streifen, der vom Himmel fiel. Die kleine Raupe war neugierig und starrte genauer hin. Und je länger sie in den Nachthimmel schaute, desto mehr der weißen Punkte schienen vom Himmel herab zu regnen.

„Da komme ich also her“ dachte die kleine Raupe. „Aber warum bin ich eigentlich hier?“ Ich kenne die Welt nicht; niemand beschützt mich; und ich weiß nicht, was man für das Leben braucht. „Hach“ seufzte die kleine Raupe und schlief ein.

Und schlief. Und schlief. Und schlief.

Dann, eines Morgens wurde sie von einem sanften Lichtstrahl zärtlich geweckt. Sie streckte sich.

„Ein neuer Tag“ sagte sie und fühlte wie sich eine warme Freude in ihrem Herz ausbreitete.

Ein paar Wochen später lagen drei Freunde auf einer Lichtung erschöpft im Gras: ein Känguru, ein Pinguin und ein Wolf.

Dem Känguru war ganz schwindelig vom vielen rumhüpfen, so dass es sich dauernd übergeben musste. Der Pinguin hatte sich beim Sprung in das letzte Eiswasserloch den Fuß abgefroren, so dass er nur noch humpeln konnte. Der Wolf wiederum blutete vom letzten Kampf, so dass er sich vor Schmerzen krümmte.

Da flatterte etwas Buntes um sie herum. Die drei mussten lachen, als es ihre Nasen zart streichelte.

„Ach wie gerne wären wir solch ein schöner Schmetterling“, sagten die drei wie im Chor, „dann könnten wir zusammen als Freunde friedlich durch die Welt fliegen und sie durch unseren Tanz zu einem schöneren Ort machen“. „Hach“ seufzten die drei Freunde und schliefen ein.

Once upon a time there was a little caterpillar. She felt very alone. Because unlike other animals she had no parents.

One day the little caterpillar met a kangaroo carrying her cub in her bag.

„Oh, how glad I would be to be a kangaroo,“ thought the little caterpillar, „then I could be carried all day by my mother who shows me the world“. „Hach,“ sighed the little caterpillar and fell asleep.

A week later, the little caterpillar met a group of penguins jumping happily into a water hole.

She saw that the penguins also had little baby penguins in their ranks, whom they took care attentively.

„Oh, how glad I would be to be a penguin,“ thought the little caterpillar, „then I would be protected by my parents around the clock.“ „Hach,“ sighed the little caterpillar and fell asleep.

The next day the little caterpillar met a pack of wolves.

She watched as the pack leader taught the little puppies the tricks of hunting.

„Oh, how glad I would be to be a wolf,“ thought the little caterpillar, „then I would learn from my parents everything I need for life“. „Hach,“ sighed the little caterpillar and fell asleep.

The next evening, the little caterpillar sat in the crown of her favorite tree.

Suddenly she saw a bright streak that fell from the sky. The little caterpillar was curious and looked closer. And the longer she looked at the night sky, the more white dots seemed to rain from the sky.

„That’s where I come from,“ thought the little caterpillar. „But why am I actually here?“ I do not know the world; nobody protects me; and I do not know what you need for life „Hach,“ sighed the little caterpillar and fell asleep.

And she slept. And slept. And slept

Then one morning, she was awakened by a gentle ray of light. She stretched.

„A new day,“ she said, feeling a warm joy spreading in her heart.

A few weeks later, three friends lay exhausted on a clearing in the grass: a kangaroo, a penguin, and a wolf.

The kangaroo was very dizzy from jumping alltime, so it had to vomit constantly. The penguin had frozen his foot as he jumped into the last ice hole so that he could only limp. The wolf was bleeding from his last fight and had a lot of pain

Something colorful fluttered around them. The three friends had to smile when it stroked their noses delicately.

„Oh, how glad we would be to be such a beautiful butterfly,“ said the three in chorus, „then we could fly together as friends peacefully around the world and make it through our dance to a more beautiful place.“ „Hach,“ sighed the three friends and fell asleep.

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