Gedanken

Gedanken sind wie kleine Milben in unserer Matratze. Während Milben in der Nacht aus ihren Verstecken kommen und sich genüßlich an unseren Schuppen und Körperausdunstungen erfreuen, belagern uns die Gedanken tagsüber von Innen und trinken vom kostbaren Napf unseres Bewusstseins.

Doch während wir die Invasion der Milben für gewöhnlich nicht sehen und wahrnehmen, erschlagen und bremsen uns die Gedanken trotz ihrer körperlosen Unsichtbarkeit. Sie zu bekämpfen ist aussichtslos, denn beide, Milben wie Gedanken gehören zu unserem Leben dazu.

Frieden, äußeren wie inneren, finden wir dann, wenn wir beginnen, ihnen keine weitere Aufmerksamkeit mehr zu schenken und ihre Anwesenheit zu akzeptieren. Sie sind einfach da. Aber sie tun uns nichts. Sie sind ein Teil von uns. Aber sie bestimmen nicht über uns.

Thoughts

The thoughts in our head are like little mites in our mattress. While mites come out of their hiding places at night and enjoy our scales and body exudates, the thoughts besiege us during the day and drink from the precious bowl of our consciousness.

But while we usually do not see and perceive the invasion of the mites, thoughts have the power to destroy us despite of their bodiless invisibility. Fighting them is futile because both, mites and thoughts, are just part of our lives.

We will find peace, outer as well as inner, when we begin to pay them no more attention and when we accept their presence. They are just there. But they do not want to harm us. They are part of us. But they do not want to decide about us. Its just us.

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