Stell dir vor

Heute ist es mal Zeit für ein kleines Gedankenspiel;
schließe die Augen und jetzt möchte ich, dass du gar nicht so viel;
auf meine Worte achtest, die ich gleich sage;
sondern auf die Bilder in Deinem Kopf, denn ich wage;
zu behaupten, dass du diese mit viel mehr Farben versiehst;
als alles, was du je von mir hörst oder liest.

Los gehts.

Stell dir vor: Du stirbst.
Ja, ja, ganz genau, hier und jetzt;
ist es vorrüber, aus und vorbei;
trotzalledem, dass du warst gerade dabei;
vieles in Deinem Leben zu ändern;
zumindest dachtest du drüber nach, denn, wenn dann
muss es auch das Richtige sein
was du angehst, denn sonst bringt es dir rein
gar nichts, deswegen muss es gelingen
die richtige Antwort auf die quälende Frage zu finden;
wohin es denn führt, wenn du es änderst,
denn schließlich willst du verhindern, dass Du verplemperst
Deine Zeit, denn sie rast unaufhörlich davon;
dabei wusstest Du immer schon
was dich bewegt;
und dein Herz zum Träumen anregt.

Doch du hast ja zuvieles zu tun;
kaum einmal Zeit, dich mal wirklich auszuruhn;
und dann die Verpflichtungen, was für ein Graus;
und jetzt stell dir mal vor, von einem Moment auf den anderen ist alles aus.

Ich wage;
jetzt nur eine einzige Frage
zu stellen, rhetorisch, natürlich;
beantworte sie nicht für irgendwen, erst recht nicht für mich, sondern einzig und alleine für Dich.

Würdest du für Dich hier und jetzt unterschreiben;
dass Du alles gelebt und getan hast, was Dich in den Weiten
Deiner Träume immer schon bewegte
und zum Schmunzeln und Schwärmen anregte?

Hast du alles, was möglich zu erfüllen getan;
bevor irgendwann
und zwar genau jetzt der Moment ist erschienen;
dem Sensemann von nun an brav und ewig zu dienen;
ohne Abschied oder gar nocmal umzudrehen;
der Tot, er ist hart, da hilft auch kein Jammer und Flehen.
Deine Zeit ist jetzt vorbei.

Moment.

Oh, ich seh, ich hab eine gute Nachricht für dich mit dabei.

Du hast tatsächlich Aufschub erhalten;
aber nur, wenn Du hier und jetzt versprichst, Dein Leben nicht weiter nur brav zu verwalten;
sondern all Deine Träume, die du je hattest,
nun angehst und Dir erfüllst und nicht länger damit wartest.

Beginne zu Handeln und hör auf nur zu reden;
und gehe am Ende mit einem dicken fetten Lächeln aus Deinem Leben!

Denn es gibt nichts Wichtigeres als dann zu unterschreiben;
dass Du all jenes gelebt und getan hast, was Dich in den Weiten
Deiner Träume schon immer bewegte;
und zum Schmunzeln und Schwärmen anregte.

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