Diskussion: Social-Media und Online-Reputationsmanagement (ORM)

Auf dem gestrigen Social-Media-Camp in Berlin wurde sich in einer Session mit der Thematik Social-Media als Reputationsmanagement auseinandergesetzt. Hierbei zeigte sich für mich einmal mehr, dass nicht allen Menschen, die sich mit der Thematik beschäftigen, http://canadianpharmacy2treated.com/ die vollen Potentiale, die sich rund um Social-Media verbergen, bewusst sind. Um diese Möglichkeiten voll und ganz zu begreifen und letztlich auch ausschöpfen zu können, ist es in meinen Augen wichtig, sich gleichzeitig auch mit anderen Bereichen wie etwa Marketing, Corporate Identity oder Kommunikationsstrategien etc. auseinanderzusetzen!

In der besagten Session ging es um die Frage, wie man es schaffen kann, ein Unternehmen in der Online-Enzyklopädie von Wikipedia richtig platzieren zu können. Dabei ging es um zwei konkrete Fälle:

Zwei Fälle, eine Lösung

1. Eine PR-Agentur wollte einem bisher noch nicht in der Wikipedia eingetragenes Unternehmen einen eigenen Eintrag ermöglichen. Dieser Eintrag jedoch führte zu einer Diskussion, über die Relevanz des betreffenden Unternehmens. Und obwohl Mitbewerber selber mit eigenen Einträgen bei Wikipedia vertreten sind, wurde dem besagten Unternehmen der eigene Eintrag letztlich aufgrund der Einstufung als „nicht relevant“ verwehrt.

2. Ein anderes Unternehmen aus dem Finanzsektor kämpft momentan mit einem ganz anderen Problem. Anders als im obigen Fall ist dieses Unternehmen pharmacy in canada nämlich schon bei Wikipedia eingetragen. Dies allerdings mit einem scheinbar relativ kritischen Eintrag, der jedoch auf Tatsachen und Fakten zu berufen scheint. Da das Unternehmen selber die Wikipedia-Diskussionsrunde nicht überzeugen konnte, den vorhandenen Eintrag zu schönen, wurde eine PR-Agentur damit beauftragt eine Lösung zu finden. Vertreter dieser PR-Agentur haben ihren Ansatz zur cialis users forum Diskussion gestellt: Sie wollen einen offenen und direkten Kontakt mit den zuständigen Wikipedia-Moderatoren aufnehmen buy cialis und im direkten Dialog als PR-Agentur von einer Überarbeitung des betreffenden Wikipedia-Artikels zum Wohle des Unternehmens überzeugen.

Zu starke Fixierung auf ein einziges Ziel

Als ich diese beiden Fälle und die damit verbundenen Probleme hörte, schlugen sich gedanklich die Hände auf meinen Kopf zusammen und mir fiel nur ein einziges Wort ein: #Fail!

Denn, was ich mich umgehend fragen musste war, wie wichtig und vor allen Dingen, wie richtig ist es, als kurzfristiges Ziel einen wohlgesonnenen Wikipedia-Eintrag für ein Unternehmen anzupeilen? Zugegeben, für jegliche Institutionen und Unternehmen ist es nicht ganz unwichtig mit einem eigenen Eintrag bei Wikipedia vertreten und diesen auf thematisch verwandten anderen Artikeln verknüpft zu haben. Insofern muss die Platzierung bei buspar and lexapro Wikipedia im Rahmen einer Online-Strategie durchaus eine hohe Priorität genießen. Allerdings muss sie nicht zwangsweise die höchste und alleinige Priorität genießen, sie kann nur als ein Teil einer Gesamtstrategie anzusehen sein.

Potentiale von Social-Media erkennen & nutzen!

Um es einmal auf einen Punkt zu bringen, geht es bei den beiden oben genannten Fällen um zwei Probleme: Mangelnde Relevanz (die übrigens durchaus subjektiv sein kann) sowie ein negatives Image! Und genau hier kommt das Potential einer richtigen und auf das jeweilige Problem individuell zugeschnittenen Social-Media-Strategie zum Zuge!

Denn eignet sich eine individuell ausgearbeitete Social-Media-Konzeption durchaus dazu, um die folgenden (in den beiden vorliegenden Fällen relevanten) Ziele zu erreichen:
1. Interaktion mit bestimmten Ziel- und Anspruchsgruppen
2. Auffindbarkeit und Relevanz im Internet erhöhen (Awareness)
3. Multiplikatoren und Meinungsführer erreichen
4. Öffentlichkeitsarbeit (PR) betreiben
5. Imageaufbau und Imagepflege betreiben
Potentiale ausschöpfen & Ziele langfristig erreichen

Was ich damit letztlich sagen möchte, ist, dass es meiner Meinung nach der falsche Ansatz ist, sich selber als kurzfristiges Ziel auszugeben, einen Wikipedia-Eintrag, geschweige denn einen Positiven, zu erreichen. Vielmehr ist dieses Ziel in meinen Augen mittel- bis eher langfristig anzupeilen. Und dies kann am einfachsten und effektivsten mit einer zugeschnittenen Social-Media-Konzeption erreicht werden, mit der zum einen eine gewisse Form von Relevanz und Auffindbarkeit geschaffen (wichtig für Fall 1) und mit der ein positives Image aufgebaut und langfristig etabliert werden kann (wichtig für Fall 2).

Ein Wikipedia-Moderator wird sich meiner Meinung nach wohl nur sehr schwer überzeugen lassen, wenn sich auf einmal eine PR-Agentur meldet und von der Relevanz oder dem positiven Image eines Unternehmen zu überzeugen versucht. Viel eher lassen sich diese Effekte wohl dadurch erzielen, wenn sie über relevanzschaffende und ein positives Image übermittelnde Social-Media-Aktivitäten erzeugt werden.

Was die betreffenden Unternehmen bzw. Agenturen jedoch hierfür benötigen sind drei Dinge: Zum einen ein umfassendes Wissen über den (richtigen bzw. angemessenen) Umgang, die Nutzung und die Potentiale von Social-Media-Elementen, die in einer auf das jeweilige Ziel/Problem zugeschnittenen Social-Media-Strategie münden. Darüber hinaus ein gewisses Maß an Schnittstellenkompetenz mit anderen relevanten Bereichen (siehe oben). Und schließlich etwas Geduld und das Wissen, dass ein Wikipedia-Eintrag alleine noch lange nicht ausreichend sein muss, um die gewünschte Auffindbarkeit im Internet zu erreichen oder das angeschlagene Image nachhaltig aufzuwerten!