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Social-Media-Manifest (nach Otto Groth)

Wie Social Media heute funktioniert. 42 Behauptungen.

[Der Journalismus] Social Media ist eine freie Tätigkeit: Jedem steht der Zugang zu dieser `öffentlichen Magistratur` offen, ihre Ausübung ist, soweit sie nicht in Konflikt mit den Strafgesetzen gerät, durch keine Schranken eingeengt. Wer, des Schreibens mehr oder weniger kundig, in der reichen Abwechslung und beständigen Anregung des täglichen Geschehens Befriedigung für ein bewegliches oder unruhiges Temperament sucht, wer, von den Wonnen des [Gedrucktwerdens] Digitalisiertwerdens angelockt, nicht mehr `dem berauschenden Trank aus dem Setzkasten der [Zeitungsdruckereien] digitalen Netze` widerstehen kann, wer das Bedürfnis verspürt, den Entrechteten zu helfen, das öffentliche Gewissen aufzurütteln, dem Fortschritt in Staat und Kultur Wege zu bahnen, als Lehrer und Führer der Massen aufzutreten, aber auch wer sich in einem anderen Berufe unglücklich fühlt, scheitert oder kein genügendes Auskommen findet, wer rasch Reputation verdienen will oder [muss] gern hätt`, wählt sich gerne zum [Beruf] Feld [den Journalismus] das Social Web.

* Otto Groth
* Jan M. Rechlitz

Wer dabei helfen möchte, diesen Text weiterzuentwickeln, kann das gerne hier tun.

2010 CC-BY | Impressum

P.S. Ach ja, ich vergaß, das is` doch alles nur: Spaß… 😉

(Zitat nach Otto Groth 1930. In: Weischenberg 1992: Journalistik, S. 8; Ergänzungen/Änderungen durch Jan M. Rechlitz, 2010)

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