Social-Media: Warum Interdisziplinarität Trumpf ist

Unter Interdisziplinarität versteht man die Nutzung von Ansätzen, Denkweisen oder zumindest Methoden verschiedener Fachrichtungen. (Quelle: Wikipedia.de)

Was ich besonders spannend am strategischen Einsatz von Social-Media finde, ist der fließende Übergang zu anderen Disziplinen wie Marketing, Öffentlichkeitsarbeit oder Kommunikationsmanagement. Um die vollen Potentiale von Social-Media zu begreifen sowie darauf aufbauend die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist es meiner Meinung nach wichtig, ein Verständnis mit den aufgezählten Bereichen aufzubauen.

Um das Internet und insbesondere Social-Media als strategisches Kommunikationsinstrument mit Zielen wie etwa der Relevanzsteigerung, des Reputationsmanagements, der Krisenkommunikation oder des Imageaufbaus zu verstehen, kann es durchaus hilfreich sein, sich auch einmal mit theoretischen und praktischen Auseinandersetzung in anderen Bereichen zu beschäftigen, um daraus entscheidende Verständnisvorteile zu generieren.

Aus diesem Grund werde ich mich in der kommenden Zeit hier bei seeding.tv mit einigen dieser Themen auseinandersetzen, die für mich wichtige Rollen beim Verständnis von den Potentialen von Social-Media spielen.

Dabei werde ich auf umfangreiche theoretische Auseinandersetzungen und genaue Leitfäden weitestgehend verzichten. Diese können gerne auf Nachfrage bei mir angefordert werden. Mir geht es vielmehr darum, aufzuzeigen, dass ein interdisziplinäres Verständnis von Bereichen wie Marketing, PR, Journalismus oder von kommunikativen Zusammenhängen, hilfreich sein kann, wenn man sich mit Social-Media-Strategien beschäftigt.
Beispiel Intereffinkation

Nehmen wir etwa das von mir aufgeführte Beispiel in meinem Artikel über Social-Media als Instrument im Reputationsmanagement. Wer die besonderen wechselseitigen Beziehungen und Abhängigkeiten von Journalismus und Public Relations im Rahmen des Intereffikationsmodells verstanden hat, der wird bei der Ausarbeitung von Social-Media-Kommunikationsstrategien wohl eher nicht auf die Idee kommen, als PR-Berater bei Wikipedia-Moderatoren anzurufen, um diese von der Relevanz und dem positiven Image eines vertretenden Unternehmens zu überzeugen zu versuchen…